San Cristoforo, Levico und die Spuren einer fernen Zeit.
Die Kirche San Cristoforo ist eine der ältesten im Gebiet von Pergine: Ihr Bestehen ist bereits 1215 bezeugt, auch wenn ihre Ursprünge weiter zurückreichen. Sie erhebt sich auf einem kleinen Hügel, einst von den Wassern des Sees umgeben, an einem Ort, der mit dem Fischfang und dem Leben der Bewohner von Ischia und Canale verbunden war.
Einer im 17. Jahrhundert aufgezeichneten Überlieferung zufolge soll hier in römischer Zeit ein Tempel gestanden haben, der Diana geweiht war, der Göttin der Jagd und der Natur. Gestützt wird diese Sage durch den Fund eines runden Grabes mit Asche und antiken Fundstücken im Jahr 1762 sowie durch die Erinnerung an Fresken – 1703 übermalt –, die die Göttin mit den Nymphen darstellten.
Im Mittelalter war die Kirche einem Mönch als Hüter anvertraut; ab dem 15. Jahrhundert ging sie an den Pfarrer von Pergine über, der sich im Austausch gegen Fischereirechte und landwirtschaftliche Zehnte um ihren Unterhalt kümmerte.
Nach Jahrhunderten der Vernachlässigung und weltlicher Nutzung wurde das Gebäude mehrfach restauriert. Trotz aller Umbauten hat die kleine Kirche ihren Reiz als heiliger Ort unversehrt bewahrt, schwebend zwischen Geschichte, Mythologie und Natur.
Das Gebiet von Levico Terme ist seit der Bronzezeit besiedelt, wie zahlreiche archäologische Funde bezeugen. Der Ortsname könnte vom lateinischen „laevus vicus” stammen, also „Dorf am linken Ufer” (der Brenta), auch wenn einige moderne Forschende einen vorlateinischen Ursprung vermuten.
Im Jahr 1858 wurden am „Capitelo del Prà” in der Nähe des Bahnhofs römische Gräber entdeckt, darunter ein großer Sarkophag aus Kalkstein. Levico lag außerdem an der Römerstraße, die Feltre über das Valsugana mit Trient verband.
San Cristoforo, Levico und die Spuren einer fernen Zeit.
Die Kirche San Cristoforo ist eine der ältesten im Gebiet von Pergine: Ihr Bestehen ist bereits 1215 bezeugt, auch wenn ihre Ursprünge weiter zurückreichen. Sie erhebt sich auf einem kleinen Hügel, einst von den Wassern des Sees umgeben, an einem Ort, der mit dem Fischfang und dem Leben der Bewohner von Ischia und Canale verbunden war.
Einer im 17. Jahrhundert aufgezeichneten Überlieferung zufolge soll hier in römischer Zeit ein Tempel gestanden haben, der Diana geweiht war, der Göttin der Jagd und der Natur. Gestützt wird diese Sage durch den Fund eines runden Grabes mit Asche und antiken Fundstücken im Jahr 1762 sowie durch die Erinnerung an Fresken – 1703 übermalt –, die die Göttin mit den Nymphen darstellten.
Im Mittelalter war die Kirche einem Mönch als Hüter anvertraut; ab dem 15. Jahrhundert ging sie an den Pfarrer von Pergine über, der sich im Austausch gegen Fischereirechte und landwirtschaftliche Zehnte um ihren Unterhalt kümmerte.
Nach Jahrhunderten der Vernachlässigung und weltlicher Nutzung wurde das Gebäude mehrfach restauriert. Trotz aller Umbauten hat die kleine Kirche ihren Reiz als heiliger Ort unversehrt bewahrt, schwebend zwischen Geschichte, Mythologie und Natur.
Das Gebiet von Levico Terme ist seit der Bronzezeit besiedelt, wie zahlreiche archäologische Funde bezeugen. Der Ortsname könnte vom lateinischen „laevus vicus” stammen, also „Dorf am linken Ufer” (der Brenta), auch wenn einige moderne Forschende einen vorlateinischen Ursprung vermuten.
Im Jahr 1858 wurden am „Capitelo del Prà” in der Nähe des Bahnhofs römische Gräber entdeckt, darunter ein großer Sarkophag aus Kalkstein. Levico lag außerdem an der Römerstraße, die Feltre über das Valsugana mit Trient verband.